Der Projektbeirat
Der Projektbeirat übt eine beratende Funktion im Hinblick auf die wissenschaftliche Bearbeitung des Projekts aus. Ziel ist es, als zentrales transdisziplinäres Element die Wissenschaftler während aller Phasen des Projektverlaufs mit fachlichen und umsetzungsorientierten Stellungnahmen (nicht Weisungen) zu begleiten, also von der näheren Konkretisierung der Forschungsfragen und -ansätze über die eigentliche Bearbeitung bis hin zu den Schlussfolgerungen und Aspekten des Praxistransfers. Im konstruktiven Diskurs der Projektbeiratsmitglieder sollen dabei insbesondere Wege gefunden werden, gegensätzliche Meinungen zu berücksichtigen. Dies beinhaltet nicht notwendigerweise, dass unter den Mitgliedern ein Konsens erzielt wird. Im Rahmen der Sitzungen sollten eventuelle Divergenzen deutlich herausgearbeitet werden und die Projektbearbeiter sollten diese unterschiedlichen Sichtweisen in der Bearbeitung berücksichtigen. Grundsätzlich ist eine vollständige Abdeckung der kritischen Aspekte zu gewährleisten, mit der Zielrichtung, wissenschaftlich fundiert zur Klärung dieser offenen bzw. strittigen Fragen beizutragen.
Der Beirat versteht sich als ein auf das Projekt bezogenes, internes Beratungsgremium und nicht als politische Plattform für öffentlichkeitswirksame Positionsbekundungen. Entsprechend sind die Sitzungen nicht-öffentlich, Protokolle u.ä. werden nicht veröffentlicht, sondern sind nur zum internen Gebrauch bestimmt. Dies soll einen offenen Umgang der Mitglieder fördern und es ermöglichen, abseits von einem starren Schlagabtausch bekannter Positionen Raum für die Entwicklung neuer Ideen zu schaffen.
Die Mitglieder des Projektbeirats haben über ihre Mitarbeit die Möglichkeit, ihre Positionen zu vertreten und Einfluss auf die Bearbeitung und damit auch die Ergebnisse des Projekts zu nehmen. Zudem bietet der Beirat die Gelegenheit zu einem konstruktiven fachlichen Austausch mit anderen Akteuren im Bereich der Stockausschlagwälder. Den Projektbearbeitern bietet der Beirat die Möglichkeit, Ansätze und Ergebnisse vor einer Veröffentlichung im kleinen, fachkundigen Kreis vorzustellen und zu diskutieren, ebenso wie eventuelle offene Fragen oder Schwierigkeiten. Dies kann auch Umsteuerungen während der Projektbearbeitung erleichtern und absichern.
Der Projektbeirat besteht aus:
- Dr. Harald Egidi (Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz, Rheinland-Pfalz; Ref. Biologische Produktion, Nachhaltssicherung, Waldnaturschutz, Forstliche Forschung)
- Hubertus Mauerhof (Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz, Rheinland-Pfalz; Ref. Körperschafts- und Privatwald, Forstpolitik)
- Matthias Schneider (Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz, Rheinland-Pfalz; Ref. Eingriffe in Natur und Landschaft)
- Dr. Wolfgang Schuh (Waldbesitzerverband Rheinland-Pfalz; Geschäftsführung)
- Dr. Stefan Schaefer (Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz; Forst- und Pressereferat)
- Frank Voigtländer (Landesjagdverband Rheinland-Pfalz; Umweltreferent)
- Thomas Boschen (Ökologischer Jagdverband; Landesvorsitz)
- Dr. Erwin Manz (BUND-Landesgeschäftsführer Rheinland-Pfalz)
- Albert Jung (Verbandsbürgermeister Treis-Karden)
- Norbert Krötz (Ortsbürgermeister Ediger-Eller)
- Bruno Zimmer (Ortsbürgermeister Idar-Oberstein)